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Sony Deutschland gibt Stellenabbau bekannt

29 Juli 2004


Die Deutschlandtochter des Elektronikriesen Sony kündigt nach einem Rekordverlust im vergangenen Geschäftsjahr 2003/04 (Ende: 31. März 2004) drastische Sparmaßnahmen an: Um wieder auf Erfolgskurs zu kommen, sollen mindestens hundert der insgesamt 850 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen. Weitere 130 Beschäftigte will die Sony Deutschland GmbH an einen externen Dienstleister auslagern.

Eigenen Angaben zufolge verbuchte der Kölner Konzern einen Jahresfehlbetrag von 50,6 Millionen Euro, verglichen mit einem Nettoverlust von 4,5 Millionen Euro im vorangegangenen Fiskaljahr. Die Einnahmen schrumpften gleichzeitig um elf Prozent auf 1,017 Milliarden Euro. Dabei sanken die Umsätze mit Unterhaltungselektronik um zehn Prozent auf 864 Millionen Euro, die Erlöse im Enterprise-Bereich brachen sogar um 28,3 Prozent auf 80,2 Millionen Euro ein.

Trotz des konjunkturell schwierigen Marktumfeldes und des allgemein schlechten Konsumklimas konnte Sony Deutschland Unternehmensangaben zufolge seine marktführende Position im Konsumgütergeschäft insgesamt behaupten. Laut GfK-Analysen hatte Sony einen Anteil am Gesamtmarkt von 10,6 Prozent (10,7 Prozent im Vorjahr 2002) und konnte in Segmenten wie Camcordern, DVD-Rekordern, Flachbildschirmen oder Digitalkameras zulegen. Nach “Umbau und Verschlankung des Unternehmensaufbaus” sieht sich der Konzern in einer guten Ausgangsposition, um im Fiskaljahr 2004/05 die Rückkehr zur Profitabilität im operativen Geschäft zu erreichen und im darauf folgenden Geschäftsjahr wieder zu wachsen.


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