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in-akustik: AC-4004 AIR und AC-1204 AIR Referenz-Netzkabel mit verlustarmer AIR-Technologie

1 Dezember 2020

Eine HiFi-Anlage gibt im Grunde nichts anderes wieder als modulierten Haushaltsstrom. Idealerweise sollte dieser den Komponenten ungehemmt zur Verfügung stehen. Dynamische Musik mit komplexen Bassläufen belastet die Elektronik der Voll- oder Endverstärker einer audiophilen Musikwiedergabekette jedoch sehr impulsiv. Hier kommt dem Netzkabel (Stromkabel) eine entscheidende Bedeutung zu. Die Herausforderung für Netzanschlusskabel klangstarker Audiogeräte sind extreme Stromspitzen, die starke Magnetfelder und Störstrahlungen erzeugen und damit zu Leistungsverlusten an Leitungs- und Übergangswiderständen führen.Diese sich sehr schnell ändernden Stroman- und -abstiege müssen den Elektronik-Komponenten möglichst verzögerungsfrei zugeführt werden, da ein blockierter Stromfluss den Klang negativ beeinflussen würde. Wie aus der Physik bekannt ist, hat ein elektrischer Leiter neben dem ohmschen Widerstand kapazitive und induktive Eigenschaften, welche den Energiefluss von der Steckdose zum HiFi-Gerät stören. Das Ziel ist immer eine zeitrichtige und verlustarme Stromzuführung, sodass sehr große Energiemengen in sehr kurzer Zeit transportiert werden können. Somit spielt die Zuleitung von der Wandsteckdose bis zur HiFi-Anlage eine sehr wichtige Rolle in der Übertragungskette.

Deshalb hat in-akustik das Netzkabel Referenz AC-2404 AIR entwickelt und nun, zwei Jahre später, durch das AC-4004 AIR und das AC-1204 AIR ergänzt, damit sowohl eine moderate Variante für filigrane Komponenten sowie eine ausgewachsene Variante für kraftvolle Boliden zur Verfügung stehen. Durch die speziell für die Referenz AIR-Technologie entwickelten Clips werden die einzelnen Adern auf einem fest definierten Abstand gehalten und mittels Luft voneinander isoliert. Das dadurch entstehende „Luft-Dielektrikum“ reduziert Leistungsverluste auf ein Minimum und verbessert die elektrischen Parameter gravierend.

Das Referenz AC-4004 AIR mit einem Multicore-Aufbau von 16 Leitern ist eine Kombination aus dem in Testberichten besonders exzellent beurteilten Netzkabel AC-2404 AIR und dem bisweilen als „Traumkabel“ bezeichneten Lautsprecherkabel LS-4004.

Als Basis für die Entwicklung des Referenz AC-1204 AIR wurde die Technologie des Lautsprecherkabels LS-1204 AIR herangezogen, welches in der HiFi-Szene ebenfalls schon für Aufsehen gesorgt hat.

Die Referenz AIR-Netzanschlusskabel sind speziell zum Anschluss hochwertiger High End Audiosysteme konzipiert und basieren auf der bereits legendären in-akustik AIR-Technologie. Ihre vielen Besonderheiten wirken den ungewünschten Effekten bei der Stromversorgung leistungsfähiger Audiokomponenten wirkungsvoll entgegen und machen sie zu dem was sie sind: Herausragende Energie-Pipelines für perfekte audiophile Klänge.

Die große Herausforderung für Netzanschlusskabel sind extreme Stromspitzen. Sie werden von den angeschlossenen Geräten selbst durch die Wandlung von Wechsel- in Gleichstrom verursacht, da die Kondensatoren ihrer Netzteile nur aufgeladen werden können, wenn die anliegende Spannung höher ist als die in den Kondensatoren selbst – und das ist nur ein kurzer Moment im Spannungs-Scheitelpunkt der Netzwechselspannung. Übrig bleiben Stromspitzen bis hin zu nadelförmigen Impulsen mit einem Vielfachen der Nennstromstärke der Geräte. Weil sich die Kondensatoren bis zum nächsten Scheitelpunkt wieder entladen, wiederholt sich dieser Vorgang 100 Mal pro Sekunde bei 50 Hz bzw. 120 Mal pro Sekunde bei 60 Hz Netzfrequenz.

Diese extremen Stromspitzen rufen eine ganze Reihe unerwünschter Effekte hervor. Zum einen verursachen sie beträchtliche Spannungs- und damit Leistungsverluste an Leitungs- und Übergangswiderständen. Zum anderen rufen sie starke Magnetfelder hervor, die durch ihre steil ansteigenden Flanken selbst bei der relativ niedrigen Netzfrequenz zu deutlichen Skin-Effekten führen. Diese verringern den effektiv nutzbaren Leiterquerschnitt. Ferner stören die Magnetfeldspitzen wie kleine Nadelstiche alle anderen Geräte in ihrer Umgebung. Insbesondere bei anspruchsvollen und dynamischen Passagen in der Musik wird der Stromversorgung und damit auch dem Netzkabel sehr viel abverlangt.

Der Multicore-Aufbau führt zu einer Überlappung und somit Kompensation der Magnetfelder um die einzelnen Adern herum. Damit wird die Leitungsinduktivität je nach Anzahl der Adern extrem minimiert. Außerdem wird durch die größere Anzahl an Einzeladern der Skin-Effekt durch steile Stromflanken bei hohen Frequenzen deutlich hörbar reduziert. Durch die Aufteilung auf mehrere Adern wird überdies der nutzbare Leiterquerschnitt ohne die negativen Effekte dicker Kabel erweitert.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Netzkabeln sind die in-akustik Referenz AIR-Kabel durch ein dichtes Abschirmgeflecht aus verzinntem Kupfer ummantelt. Dies schützt die HiFi-Anlage vor externer Störeinstrahlung und benachbarte Kabel und Audiokomponenten vor abstrahlenden Störfeldern, welche durch die hohen Stromspitzen im Kabel verursacht werden. Durch die Verzinnung des Geflechts wird überdies eine Oxidation des Kabels verhindert.

Bei aller Liebe zu audiophilem Klang spielt die Sicherheit bei dieser Kabelkategorie eine besondere Rolle. Daher wird jedes Referenz AIR Netzkabel äußerst sorgfältig getestet und geprüft. Neben einem intensiven Funktionstest wird jedes Kabel auch einer Isolations- und Hochspannungsprüfung unterzogen. Das Ergebnis wird protokolliert und jedes Kabel erhält eine individuelle Seriennummer.

Wir fertigen die Kabel in unserer Kabel-Manufaktur nach Auftragseingang per Hand. So können wir insbesondere auch auf Sonderwünsche unsere Kunden eingehen. Je nach Auftragseingang kann es somit zu unterschiedlichen Lieferzeiten kommen.

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