Vincent startet solidLine 2.0 mit SV-600 und CD-600
Vincent stellt die ersten Geräte der neuen solidLine 2.0 vor. Den Auftakt bilden der Class-A-Stereo-Vollverstärker SV-600 und der CD-Spieler CD-600. Damit knüpft die Marke an die ursprüngliche solidLine an, die 1999 mit der Vor-/Endstufen-Kombination SA-91 und SP-991 eingeführt wurde und den Schwerpunkt auf Transistor-Technologie legte.
Hinter Vincent steht die Sintron Distribution GmbH, die die Marke 1995 mit Fokus auf Stereo-Elektronik gegründet hat. Laut Pressemitteilung werden Vincent-Geräte in Deutschland entwickelt; das Portfolio umfasst sowohl reine Transistor-Konzepte als auch Hybrid-Modelle mit Röhren- und Transistor-Technik. Die neue solidLine 2.0 führt innerhalb dieses Programms die Transistor-Linie fort.
Der SV-600 ist als Class-A-Vollverstärker mit vollsymmetrischem Aufbau ausgelegt. Vincent nennt eine FET-Differenzverstärkung in Kombination mit Basisschaltung sowie 16 Hochleistungstransistoren in der Ausgangsstufe. Die Ausgangsleistung gibt der Hersteller mit bis zu 306 Watt pro Kanal an 4 Ohm an. Für die Stromversorgung kommen ein Hochleistungs-Ringkerntrafo und Pufferkondensatoren mit insgesamt 40.000 µF Kapazität zum Einsatz.
Auch bei den Anschlussmöglichkeiten ist der SV-600 breit aufgestellt. Auf analoger Seite stehen sechs Eingänge in den Formaten Cinch und XLR bereit. Digitale Zuspieler lassen sich über Coax, Optical und HDMI ARC anbinden, zusätzlich nennt Vincent Bluetooth-Kompatibilität. Der Frequenzgang wird mit 20 Hz bis 20 kHz angegeben, der Signal-Rausch-Abstand mit über 90 dB. Das Gewicht liegt bei knapp 22 Kilogramm.
Der CD-600 ist als passender CD-Spieler der neuen Linie konzipiert. Im Zentrum sitzt ein Schubladenlaufwerk von Sanyo, das laut Hersteller speziell für die Audiowiedergabe vorgesehen ist. Eine eigens entwickelte Servo-Software soll die Abtastung der CD präzise steuern. Für die D/A-Wandlung nennt Vincent einen ES9038Q2M-Chip mit 24 Bit / 192 kHz.
Der interne Aufbau des CD-600 setzt auf vier unabhängige Kanalschaltungen. Jeder Kanal verfügt laut Hersteller über eine eigene Filterschaltung sowie eine separate Verstärker- und Pufferschaltung. Analog gibt der CD-Spieler Signale über Cinch und XLR aus, digital stehen Coax und ein optischer Anschluss zur Verfügung. Das Gerät wiegt über 8 Kilogramm.
Optisch orientiert sich die solidLine 2.0 an der ersten Generation. Vincent spricht von einem zeitlosen, eleganten Design und einer dreifach unterteilten Frontblende als Hommage an frühere solidLine-Modelle. Der CD-600 trägt sein zentrales Schubladenlaufwerk sichtbar in dieser Frontgestaltung.
Laut Hersteller sollen die neuen Geräte klanglich an die Vincent-Tradition anschließen: kraftvoll und präzise, zugleich natürlich und lebendig. Solche Klangbeschreibungen bleiben naturgemäß Herstellerangaben; technisch verweist Vincent beim SV-600 unter anderem auf hohe Slew-Rate, stabile Signalführung und Belastbarkeit auch bei komplexen Lasten. Beim CD-600 sollen Wandler, Servo-Steuerung und die getrennten Kanalschaltungen zur Klangoptimierung beitragen.
Der Vincent SV-600 ist ab sofort in Schwarz und Silber zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 3.199,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer erhältlich. Der CD-600 kostet 1.899,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Beide Geräte sind ab sofort im Fachhandel verfügbar; der Vertrieb erfolgt exklusiv über die Sintron Distribution GmbH. Weitere Informationen nennt Vincent unter vincent-tac.de.


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